Welche Waffe fürs Sportschiessen Teil 1: 300m Gewehr 2


Aus der gleichen Reihe
Vorwort

Eine der ersten Fragen, nach “Will ich überhaupt schiessen” und “Was will ich überhaupt schiessen (also Pistole, Gewehr, Luft, Kleinkaliber und so weiter)” ist sicherlich jene nach der richtigen Waffe.

Eine Auswahl an Gewehren, die am Kantonalschützenfest Bern auf ihren Einsatz warten. Vom uralten Langgewehr bis zum modernen Standardgewehr ist alles vertreten.

Zumindest in Sachen 300m Gewehr ist das Angebot relativ überschaubar. Da es aufgrund der Subjektivität keine definitive Antwort gibt, welches Gewehr denn jetzt wirklich am Besten für jemanden ist, wird das hier eine Auflistung der Vor- und Nachteile, Anfängertauglichkeiten und Zukunftssicherheit sowohl von der Progression des Schützen her als auch von der Waffe selbst. Quasi eine kleine Entscheidungshilfe, ohne Anspruc auf Vollständigkeit.

Vorweg: Ich habe mit dem Stgw90 in der Armee und dann später auch im Schützenverein geschossen, ehe ich ende letzter Saison auf das Stgw57/03 umgestiegen bin.

Sturmgewehr 90

Zumindest im Breitensport die wohl verbreitetste Waffe, wird doch jeder Angehörige der Armee damit ausgerüstet, die Jungschützen bekommen sie in die Hände gedrückt und will man ein Leihgewehr, gibts auch nur Stgw90.

Dieses Stgw90 wurde mit einer Irisblende von Wyss (erkennbar an der eckigen Form der Klemmscheibe) ausgerüstet. Auf ein verstellbares Zweibein wurde verzichtet.

Mehr Informationen, Bilder und Reglemente/Anleitungen zum Sturmgewehr 90 findet man bei swisswaffen.com!


Anfängertauglichkeit:
Das Stgw90 ist wohl das anfängerfreundlichste Gewehr. Nicht nur, dass jeder Armeeangehörige damit ausgerüstet wird und es somit halbwegs kennt, auch die Jungschützen werden am Stgw90 ausgebildet. Der einfache Aufbau des Gewehrs, der geringe Rückstoss und das überschaubare Zubehörangebot untermauern die Anfängerfreundlichkeit weiter. Zudem sind die Kranzlimiten relativ tief angesetzt, man kann also mehr oder weniger schnell erste Erfolge feiern. Bis auf die für sich beste Zielart (“Fleck” oder “Schwarz 6”) und das Kapieren der Korrekturschraube ist auch das Zielen nicht so schwierig.


Zukunftssicherheit Waffe:
Da das Stgw90 noch immer das aktuelle Ordonnanzgewehr der Armee ist, bleibt es den Sportschützen noch lange erhalten. Nun ist selbiges aber auch der Grund für das überschaubare Zubehörangebot. Die Armee bzw. das VBS möchte nicht, dass man die aktuelle Ordonnanzwaffe zu sehr verändern kann. Das ist auch der Grund, warum noch kein Ringkorn für das Stgw90 zugelassen wurde, obschon es existiert.
Sollte das Stgw90 als aktuelle Ordonnanzwaffe mal abgelöst werden kann man wohl davon ausgehen, dass analog dem Stgw57 zwei Kategorien entstehen werden: Eine mit einem kaum veränderten Stgw90 und eine mit aufgerüstetem Stgw90 (Ringkorn). Man wird sehen. Das wird aber noch Jahre dauern. Fest steht: Das Stgw90 steht noch am Anfang seiner sportlichen Karriere.


Zukunftssicherheit Schütze:
Der SSV hat festgestellt, dass viele “ambitionierte” Stgw90-Schützen auf das Stgw57/03 oder Standardgewehr wechseln. Schaut man diverse Ranglisten an sieht man auch, dass nur selten Stgw90 ganz vorne mitmischen. Einige schieben das auf das kleinere Kaliber (5.56mm im Gegensatz zu den 7.55mm aller anderen 300m-Gewehre), andere auf das Blockkorn und wieder andere sehen das Stgw90 einfach als Spielzeug an.
Ein unbestreitbarer Nachteil ist aber die kurze Visierlinie (also der Abstand von Diopter zum Korn) im Vergleich zu den anderen Gewehren. Besonders ältere Schützen oder jene mit eingeschränktem Sehvermögen haben Mühe damit. Man kann aber auf Jahre glücklich mit dem Ding werden. Andere, so wie ich, möchten aber mal was anderes, mehr Freiheiten im Anpassen der Waffe, eine neue Herausforderung.


Vorteile

  • Günstig in der Anschaffung als Leihwaffe und als persönliche Ausrüstung der Armee
  • Geringer Rückschlag und somit angenehm zu schiessen
  • Kleine Dimensionen und Gewicht, daher angenehm zu transportieren
  • Klarer Druckpunktabzug mit geringem Widerstand
  • Tiefe Kranzlimiten
  • Zukunftssicher, da immernoch aktuelle Armeewaffe
  • Potentieller zweiter Frühling mit eventuellem Ringkorn

Nachteile

  • Relativ kleines Kaliber, daher wetteranfälliger (besonders Wind, in geringerem Ausmass Regen)
  • Wenig Aufrüstmöglichkeiten (zumindest noch)
  • Nur Blockkornvisierung, keine Möglichkeit für Ringkorn (noch)
  • Teuer in der Anschaffung als Neu- oder Gebrauchtwaffe (im Vergleich zum Stgw57 und Karabiner)
  • Kaum Chancen, mit Sportgewehren mitzuhalten
  • Kurze Visierlinie

Sturmgewehr 57/02

Als Stgw57/02 wird das alte Armeesturmgewehr bezeichnet, welches noch über die originale Visierung verfügt, also nicht mit Diopter und Korntunnel und dem ganzen “Tuningzeugs” ausgerüstet ist. Es ist mittlerweile nur noch selten in dieser Konfiguration anzutreffen.

Dieses Stgw57/02 hier wurde bereits mit Irisblende und verstellbarem Zweibein ausgerüstet. Mehr liegt nicht drin, ohne in die Kategorie 57/03 zu fallen.

Mehr Informationen, Bilder und Reglemente/Anleitungen zum Sturmgewehr 57 findet man bei swisswaffen.com!


Anfängertauglichkeit:
Bereits für zwei, drei Hunderternoten kann man ein Stgw57 in annehmbaren Zustand käuflich erwerben und loslegen. Die Kranzlimiten sind analog Stgw90 mit der Überlegung, dass beide Gewehre nur mit Blockkornvisierung geschossen werden dürfen. Die Längere Visierlinie vom Stgw57 im Vergleich zum Stgw90 kommt besonders älteren Schützen oder jene mit eingeschränktem Sehvermögen zugute.
Das grosse Kaliber und die Eigenpräzision vom Stgw57 versprechen einiges, allerdings ist das Gewehr auch schon 60 Jahre alt. Besonders Seiten- und Höhenkorrekturen lassn sich nicht so präzise vornehmen, und vor allem das Diopter hat den Hang zum springen, weshalb es spezielle Diopterklemmen gibt, um dies zu verhindern. Die meisten Stgw57/02-Schützen schiessen diese Konfiguration, weil sie es noch aus der Militärzeit gewohnt sind. Der grosse Rest fängt entweder gleich mit Stgw57/03 oder dem Stgw90 an, oder rüstet relativ bald auf Stgw57/03 auf.


Zukunftssicherheit Waffe:
Es gibt Schützen, die erzielen mit dem Stgw57/02 Spitzenresultate. Diese sind aber eher die Ausnahme. Das Stgw57/02 ist den anderen Gewehren unterlegen. Aufrüsten lässt es sich zwar, aber nur bedingt. So darf zwar jedwede Irisblende montiert werden, andere Griffe oder gar ein Sportlauf aber nicht. Somit ist das Stgw57/02 recht in die Ecke gedrängt.


Zukunftssicherheit Schütze:
Wie bereits gesagt, das Gros der Stgw57/02-Schützen bilden jene, die mit dem Gewehr quasi aufgewachsen sind. Der Rest rüstet auf oder steigt um. Man kann mit dem Stgw57/02 in den vorderen Rängen mitspielen, aber es braucht im Verhältnis zu den anderen Gewehren einiges mehr an Können. Ob man das auf sich nehmen will, bleibt jedem selbst überlassen.


Vorteile

  • Günstig in der Anschaffung als Gebrauchtwaffe
  • Grosses Kaliber, daher wenig wetteranfällig (Wind, Regen)
  • Lange Visierlinie
  • Tiefe Kranzlimiten

Nachteile

  • Beschränkt in der Auswahl an Zubehör ohne in die Kategorie 57/03 zu fallen
  • Ersatzteilverfügbarkeit immer geringer, vor allem Läufe
  • Grober Rückschlag
  • Gross und schwer zu transportieren
  • Wenig zukunftssicher in der Konfiguration 57/02
  • Nur Blockkornvisierung, keine Möglichkeit für Ringkorn
  • Keine Feineinstellung der Seiten- und Höhenkorrektur möglich
  • Teilweise “springendes” Diopter

Sturmgewehr 57/03

Als Stgw57/03 wird das alte Armeesturmgewehr bezeichnet, welches mit Ringkornvisierung (und allem Möglichen sonst) aufgerüstet worden ist. Es ist das zweithäufigste anzutreffende Ordonnanzgewehr.

Hubertec hat dieses schöne Stgw57/03 eingefärbt. Aufgerüstet ist es mit Diopter auf Diopterschiene, Mantelrohr, verstellbarem zweibein und Korntunnelensemble. Der Griff ist ebenfalls nachgerüstet, ist aber von hubertec selbst und vom SSV nicht zugelassen.

Mehr Informationen, Bilder und Reglemente/Anleitungen zum Sturmgewehr 57 findet man bei swisswaffen.com!


Anfängertauglichkeit:
Wer mit dem Schiessen neu anfängt, wird mit einem Stgw 57/03 überfordert sein. Nicht nur wegen dem Ringkorn und dessen Eigenheiten, sondern auch mit der Fülle von Zubehör.
Zig Irisblenden, Ringkorntunnel, Diopterträger und so weiter machen es einem nicht einfach, seine perfekte Waffe zusammenzukonfigurieren. Die höheren Kranzlimiten (im Vergleich zum Stgw57/02, Stgw90 und dem Karabiner) können zuweilen auch abschrecken, müssen doch im Normalfall vier Punkte mehr als mit den erwähnten Gewehren geschossen werden.
Wer bereits Erfahrung mit Ringkornen hat (zum Beispiel vom Luftgewehr her), dem dürfte es wesentlich leichter fallen, mit dem Stgw57/03 anzufangen.


Zukunftssicherheit Waffe:
Dank der Tatsache, dass man mit dem verfügbaren und erlaubten Zubehör eine Waffe, die man für 300CHF gekauft hat, in eine mehrtausendfränkige Matchwaffe verwandeln kann, macht das Stgw57/03 recht zukunftssicher. Nicht nur, dass man praktisch frei in der Wahl an Ringkornen, Dioptern und Irisblenden ist, man kann auch ergonomische Griffe, modernere Mantelrohre, Sporthammer und sogar Sportläufe verbauen. Nicht umsonst wird das Stgw57/03 auch als “Standardgewehr auf zwei Beinen” bezeichnet.
Solange das Stgw90 künstlich in den Ausbaumöglichkeiten eingeschränkt bleibt, ist das Stgw57/03 an vorderster Front in Sachen Ordonnanzgewehr.


Zukunftssicherheit Schütze:
Mit einem voll aufgerüsteten Stgw57/03 und viel Übung kann man mit Leichtigkeit vorne mitspielen. Dazu muss nicht mal ein teurer Sportlauf verbaut sein. Die lange Visierlinie und die Stabilität durch das Zweibein tun ihr Übriges, dass sich die Sportgewehrkonkurrenz warm anziehen muss. Mit der Zeit weiss man auch, welches Zubehör sinnvoll ist und kann es entsprechend an seine Bedürfnisse anpassen. So gesehen kann einen das Stgw57/03 ein Leben lang begleiten und trotzdem immer etwas anders sein – es kann sozusagen mit einem wachsen.


Vorteile

  • Günstig in der Anschaffung als Gebrauchtwaffe
  • Grosses Kaliber, daher wenig wetteranfällig (Wind, Regen)
  • Lange Visierlinie, die nochmals zusätzlich verlängert werden kann, wenn man den Korntunnel an der Laufmündung montiert
  • Grosse Auswahl an Zubehör und Visierungen
  • Mit Sportläufen absolut konkurrenzfähig mit Sportgewehren
  • Viele Möglichkeiten, das Gewehr an die eigenen Bedürfnisse anzupassen

Nachteile

  • Ersatzteilverfügbarkeit immer geringer, vor allem original Läufe
  • Sportläufe sehr teuer
  • Grober Rückschlag
  • Gross und schwer zu transportieren
  • Aufrüstung allgemein sehr teuer, man kann gut und gerne 4000 Franken an Zubehör an ein 300-fränkiges Gewehr basteln
  • Kann anfangs überfordernd sein

Karabiner/Langgewehr

Das älteste Ordonnanzgewehr. Meist in den Händen von älteren Schützen, erlebt es zunehmend bei jüngeren Schützen eine Renaissance, vor allem beim Feldschiessen.

Mit diesem älteren Karabiner 31 zielt man durch ein Diopter und Korntunnel.

Mehr Informationen, Bilder und Reglemente/Anleitungen zum Karabiner 31 findet man bei swisswaffen.com!

Mehr Informationen, Bilder und Reglemente/Anleitungen zum Karabiner 11 findet man bei swisswaffen.com!


Anfängertauglichkeit:
Das Schiessen mit dem Karabiner birgt ein grosses Problem: Ist man kein (Senior)Veteran (also über 60 Jahre alt), darf man den Karabiner (ausser am Obligatorischen und Feldschiessen) nicht aufgelegt schiessen, sondern muss ihn “frei” halten. Das bedingt viel Übung und eine Schiessjacke. Zudem muss man fast ein Dioptervisier verbauen, da die offene Visierung für das heutige 300m-Schiessen kaum mehr ausreicht, zumal die Höhenkorrektur nur sehr grob vorgenommen werden kann und für die Seitenkorrektur der Kornschieber ausgepackt werden muss. Korrektoren zur Feinkorrektur
der Höhe existieren zwar, sie sind aber seltsamerweise vom SSV nicht zugelassen.
Wäre es erlaubt, den Karabiner aufgelegt zu schiessen, im Tausch gegen höhere Kranzlimiten, es gäbe sicherlich mehr Junge, die auf das gute alte Holz bauen würden.


Zukunftssicherheit Waffe:
Der Karabiner fristet ein Nischendasein. Neues (erlaubtes) Zubehör dafür kommt nicht auf den Markt, beziehungsweise der SSV lässt keines mehr zu. Die Mechanik wird auch nicht jünger und originale Ersatzteile gibt es immer weniger.
Zwar wird er noch von der alten Garde verwendet, doch was danach ist, weiss niemand.
Es gibt Leute, die schiessen mit dem Karabiner jegliche Konkurrenz in Grund und Boden – aus gutem Grund, die Waffe selbst ist ein Meisterwerk an Präzision.
Allerdings stehen dem Standardgewehre in nichts nach, sind besser an den Schützen anpassbar, ergonomischer. Beim Stadardgewehr kann man einfach den Lauf tauschen, beim Karabiner wird das schwieriger.


Zukunftssicherheit Schütze:
Schwierig vorauszusagen. Entweder man bleibt beim Karabiner, oder wechselt auf Standardgewehr – oder ganz was anderes. Der Karabiner wandelt sich zum Spassgewehr, dass ab und an, vor allem fürs Feldschiessen, wieder ausgepackt wird.


Vorteile

  • Sehr lange Visierlinie
  • Sehr günstig in der Anschaffung
  • Grosses Kaliber, daher wenig wetteranfällig (Wind, Regen)
  • Grosse Auswahl an Visierungen (Irisblenden, Korne)
  • Hat einen gewissen Charme
  • Tiefe Kranzlimiten
  • Aufgelegt sehr präzise

Nachteile

  • Muss bis Veteran liegend frei geschossen werden
  • Grober Rückschlag
  • Da teilweise über 100-jährig, schwierig in gutem Zustand zu finden
  • Ersatzteilversorgung auf Dauer ungewiss

Standard/Freigewehr

Gewehre, die speziell fürs Sportschiessen entwickelt wurden. Üblicherweise im Kaliber des Stgw57, also 7.55mm (GP11). Sie stellen die Spitze der Gewehre fürs sportliche Schiessen auf 300m. Auch deshalb sind die Kranzlimiten für die Standardgewehre am höchsten – mindestens 90 von 100 Punkten muss man schon erreichen.

Dieses Standardgewehr von Rieder+Lenz gehört zur gehobenen Klasse, auch vom Preis her.


Anfängertauglichkeit:
Ähnlich überfordernd wie das Stgw57/03, mit der zusätzlichen Schwierigkeit des freien Anschlages, also keiner Möglichkeit, das Gewehr abzustützen. Das erfordert ebenfalls eine Schiessjacke.
Auch sonst brauchts ganz schön Zubehör bis man startklar ist, mal abgesehen vom hohen Einstiegspreis für die Waffe an sich. Da sich die Waffen an die ISSF-Regeln halten müssen, ansonsten aber relativ frei darin sind, wie sie aufgebaut werden, unterscheiden sich die diversen Modelle teils erheblich.
Will man zu der nationalen, oder gar internationalen Elite gehören, führt aber kein Weg am Standardgewehr vorbei. Je früher man sich damit auseinandersetzt, desto mehr Zeit kann man ins Training stecken. Wer als Anfänger also grosse Ziele hat, der springe gleich ins kalte Wasser.


Zukunftssicherheit Waffe:
Die Sportgewehre sind weit verbreitet, ihre Technik entwickelt sich schnell, und sie sind international zugelassen – ein grosser Vorteil für den Fortbestand dieser Waffen.


Zukunftssicherheit Schütze:
Wie beim Stgw57/03, man kann mit seinem Gewehr wachsen, es an sich anpassen, verschiedene Bauweisen und Techniken ausprobieren. Für den Schützen, der sich für das Standardgewehr entschieden hat, gibts wohl kein Zurück.
Obwohl – der SSV merkt an, dass viele Standardgewehrschützen, deren erhoffter Erfolg nicht so eintrifft, wie man es gerne hätte, auf das Stgw57/03 wechseln…


Vorteile

  • Sehr präzise
  • Viele Aufrüstmöglichkeiten für Visierung
  • Feiner Abzug, bei Freigewehr ohne Untergrenze
  • Grosses Kaliber, daher wenig wetteranfällig (Wind, Regen)
  • Sehr flexibel und anpassbar auf den Schützen

Nachteile

  • Sehr teuer schon ohne Visierung
  • Zubehör auch nicht billig
  • Muss in jedem Fall liegend frei geschossen werden, auch als Veteran
  • Hohe Kranzlimiten
  • Wartungsintensiv (besonders Lauf)
  • Zumeist Einzellader, daher lange Schiessdauer

Zusammenfassung

So, alles schön und gut, die Textwand, aber welches Gewehr ist denn jetzt das beste für mich? Darauf gibt es nur eine Antwort:
Ab zum örtlichen Schützenverein, alle Gewehre ausprobieren und entscheiden.

Theorie hilft nur bedingt weiter, die Praxis entscheidet am Schluss. Jeder Schützenverein wird bereitwillig jedem Interessenten die verschiedenen Gewehre vorstellen und diese auch ausprobieren lassen. Falls nicht, das Nachbardorf hat auch einen Schützenverein.
Beim Ausprobieren merkt man schnell, ob das Gewehr etwas taugt, oder eben nicht. So einfach ist das.

SubterranGähnNaja...Nicht schlecht!Mouche! (4 Sterne, durchschnittlich 4.75 von 5)
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Links

Quelle Bilder:
Titelbild: Marcel Weber (Schützen Hallau)
Stgw90 & 57/02: https://www.armeeforum.ch/topic/5981-stgw-90-und-stgw-57-zum-verkauf/
Stgw57/03: http://www.hubertec.ch/stgw-57-03.html
Karabiner: http://www.gwm-shop.ch/19-06-2014
Standardgewehr: https://rieder-lenz.ch/eigene-produkte/gewehre-und-schaefte-300m/
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2 Gedanken zu “Welche Waffe fürs Sportschiessen Teil 1: 300m Gewehr

  • Andreas Waldmeier

    Eine Anfrage kann man mit dem stgw57/02 auch stehend aufgelegt schiessen? Da ich drei Rückenoperationen hatte kann ich liegend nicht mehr schiessen (sehnerf abklemmzng) kniend geht auch nicht weil der rechte Fuss seit dann gefühlslos ist und keine Stabilität mehr bringt das einzige ist nur noch stehend möglich? Besten Dank für eine Info oder link dazu. Gruss Andreas

    • MRCL Autor des Beitrags

      Hallo Andreas
      Die “Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS)” des Schweizer Schiesssportverbandes SSV kennen keine Stehendstellung für Ordonnanzgewehre. Siehe die verschiedenen Regelungen hier: http://www.swissshooting.ch/desktopdefault.aspx/tabid-338/
      Das einzige, was stehend aufgelegt in Frage käme, währen entweder 10m oder 50m mit Luftgewehr oder Kleinkaliber. Oder du welchelst auf ein Standard-/Freigewehr, dann ist stehend auch möglich, allerdings nur in dafür ausgelegten Wettkämpfen.
      Gruss Marcel